Entwicklung Straßenambulanz

Überblick über unsere Unterstützung und Zusammenarbeit mit der Straßenambulanz und Fortschritte im Projekt.

2010

Aufbau der Zusammenarbeit
Die Straßenambulanz von Bruder Martin soll von dem Verein run to help langfristig unterstützt werden. Dazu haben wir am Anfang unserer Zusammenarbeit die Wärmestube besucht, um einen Eindruck zu gewinnen und die Mitarbeiter kennen zu lernen.
Die sehr positiven Gespräche, in denen Bruder Martin und Oli uns von ihrer Arbeit berichteten, bestärkten uns in dem Vorhaben, die Straßenambulanz finanziell zu unterstützen.
Mittlerweile besuchen wir die Ambulanz regelmäßig und stehen in gutem Kontakt mit den beiden. So erfahren wir stets aktuell Neuigkeiten und können uns vor Ort ein Bild über die Entwicklungen und Fortschritte machen.


Projekt Notschlafstelle
Da der Platz für die steigende Zahl der Bedürftigen sehr begrenzt ist, wurde die Einrichtung um ein zusätzliches Stockwerk erweitert.
Das erste Teilprojekt, das dabei von runtohelp unterstützt wurde, ist die Einrichtung der Notschlafstelle.
Durch die in 2010 von den Botschaftern gesammelten Spenden beim Halbmarathon Ingolstadt, beim Triathlon Ingolstadt und beim Neuburger Stadtlauf konnten folgende Dinge finanziert werden: zwei Stockbetten, Matratzen sowie Bettwäsche, zwei Schränke, ein neuer Anstrich und die Installation der Elektrizität in diesem Raum.












2011

Projekt “Weißeln”
runtohelp greift Bruder Martin unter die Arme. Hilfsbedürftige, die das Projekt “betreutes Wohnen” der Straßenambulanz nutzten, konnten an andere Einrichtungen und Therapiezentren weitervermittelt werden. Also wurde die Wohnung gekündigt und bis zur Übergabe musste geweißelt werden. Das haben Mitglieder von runtohelp mit vereinten Kräften übernommen und so die Kosten für die Maler eingespart!


Abendessen in der Straßenambulanz
Eine kleine Gruppe von Interessierten von run to help hat sich die Räume unseres Partnerprojekts Straßenambulanz St. Franziskus e.V. angesehen und ihre Leiter persönlich kennen gelernt. Bruder Martin und Oli haben bei einem gemeinsamen Abendessen in der Straßenambulanz von ihrer täglichen Arbeit berichtet.
Ein großes Dankeschön an die beiden!
Unser Vorstand Sebi: “Vielen Dank an Bruder Martin und Oli für einen wirklich tollen Abend und ein richtig leckeres Essen! Uns hat es sehr gut gefallen und wir haben einmal mehr gesehen, dass es absolut richtig ist, die Ambulanz zu unterstützen.”


Der Kooperationsvertrag
Im August haben die Verantwortlichen der Straßenambulanz und von run to help e.V. den gemeinsam erarbeiteten Kooperationsvertrag unterschrieben. Er regelt die Zusammenarbeit der beiden Organisationen und betont die langfristige finanzielle Unterstützung von run to help für die soziale Einrichtung von Bruder Martin.


Alex besucht die Straßenambulanz
Alex, eine Botschafterin, hat im Oktober die Möglichkeit genutzt, mit der Projektbetreuerin Bekky die Ambulanz und Bruder Martin und Oli zu besuchen und sich selbst ein Bild vom Projekt und der Arbeit dort zu machen. Hier schildert sie uns ihre Eindrücke:

Ihr erster Eindruck:
„Ich fand es total schön, dass die Straßenambulanz einfach mitten in der Stadt liegt. Das hatte ich nicht gewusst. Als ich dann rein ging, habe ich mich erstmal gewundert. Ich dachte es gäbe nur Übernachtungsräume, aber es ist ja eher wie ein Cafe ausgestattet, wo man gemütlich zusammensitzen kann, dazu die Theke für die Essensausgabe.“
Ihre Begegnung mit Olli:
„Olli hat auf mich einen sehr offenen, netten Eindruck gemacht. Er hat viel erzählt, von den Problemen mit denen er sich jeden Tag beschäftigt und ohne dabei die Situation zu beschönigen. Er nimmt diese schwierigen Themen mit Humor, was in seinem Beruf wahrscheinlich notwendig ist.“
Ihre Begegnung mit einigen Besuchern der Straßenambulanz:
„Als um zwei Uhr dann die ersten Besucher zum Mittagessen kamen, war ich erst einmal erstaunt, dass es doch so viele waren. Manche habe ich von den Bildern im Flur – übrigens eine tolle Idee – wieder erkannt. Ich habe mich etwas unwohl gefühlt, ich wollte nicht stören. Diese Begegnung war für mich unerwartet und hat mich sehr ergriffen.”
Fazit:
„Ich war persönlich noch nie in so einer Institution. Der Besuch in der Straßenambulanz hat mich auf jeden Fall näher an das Projekt gebracht. Ich weiß jetzt besser bescheid wofür ich spende, was mit den Geldern passiert und was das für die Menschen bedeutet. Das motiviert mich und ich kann nur empfehlen, wer sich dafür interessiert, einfach mal vorbeizuschauen und sich ein eigenes Bild zu machen.“


Projekt Badrenovierung
Im Jahr 2011 haben die Botschafter mithilfe ihrer Spender 3822,15 Euro für die Straßenambulanz gesammelt. Die Spenden wurden wie vereinbart für die Renovierung des Bads eingesetzt. Es ist nun behindertengerecht und entspricht den Anforderungen der sozialen Einrichtung.
Das Badezimmer wird in der Straßenambulanz häufig benötigt. Menschen die keine bzw. unzureichende sanitäre Anlagen zur Verfügung haben können sich hier waschen und die Toilette benutzen. Wenn Hilfsbedürftige die Nacht in der Notschlafstelle verbringen ist eine Körperreinigung Pflicht. Sonst dürfen die Betten aus Hygienegründen nicht in Anspruch genommen werden.
Auch die im Bad stehende Waschmaschine ist wird häufig genutzt. Denn nicht alle haben eine Möglichkeit ihre Kleider zu reinigen. Bei manchen Besuchern, die nicht in der Lage sind ihre Kleider selbst zu waschen helfen die Mitarbeiter der Ambulanz.

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